Beratung, Planung und Einbau aus einer Hand – mit 30 bis 80 % Förderung nach der BEG-Reform 2026. Kosten, Ablauf und Antworten für Gießen und Mittelhessen.
Die Häuser in Gießen, Wetzlar und Marburg stammen meist aus den Sechzigern bis Neunzigern: Heizkörper, Gas- oder Ölkessel, mittelmäßige Dämmung. Genau die Häuser, in denen eine Wärmepumpe heute funktioniert – wenn sie richtig geplant ist. Wir messen statt zu schätzen, nennen einen Festpreis und beraten Sie ehrlich zur Förderung.
Das Baujahr ist weniger wichtig als vier technische Fragen. Die klären wir vor Ort in etwa einer Stunde:
Holt die Wärme aus der Außenluft. Keine Erdarbeiten, in wenigen Tagen eingebaut, für die meisten Bestandshäuser geeignet.
Erdwärme über Bohrung oder Flächenkollektor. Leiser und effizienter, aber teurer und vom Grundstück abhängig.
Wärmepumpe plus vorhandener Gaskessel für die kältesten Tage. Pragmatisch bei schlecht gedämmten Häusern.
Im Preis stecken Gerät, Pufferspeicher, Hydraulik, Demontage des alten Kessels, Elektroanschluss, hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme. Was den Preis bewegt: die Heizleistung, Heizkörperwechsel, die Länge der Leitungswege und ob ein neuer Stromzähler nötig ist. Das alles steht in einem Festpreisangebot – auf Wunsch mit einer Einschätzung, welche Förderung bei Ihnen greift.
Stand: Oktober 2026 · BEG, KfW-Programm 458 · Die Sätze ändern sich regelmäßig – wir prüfen sie vor jedem Angebot.
Die Heizungsförderung des Bundes (BEG, KfW-Programm 458) wurde zum 21. Juli 2026 reformiert: Der Effizienzbonus ist weggefallen, der Einkommensbonus ist jetzt gestaffelt, der Klimageschwindigkeitsbonus sank von 20 auf 16 Prozent. Die Grundförderung bekommt jeder, auch Vermieter. Klima- und Einkommensbonus gibt es nur für selbstnutzende Eigentümer.
| Baustein | Satz | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Grundförderung | 30 % | Jede Wärmepumpe, jeder Antragsteller |
| Klimageschwindigkeitsbonus | 16 % | Tausch einer funktionierenden Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung oder einer mindestens 20 Jahre alten Gaszentralheizung; Anträge bis 31.01.2027, danach halbjährlich −4 Punkte |
| Einkommensbonus | 40 / 30 / 10 % | Zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 30.000 / 40.000 / 50.000 €; Haushalte mit minderjährigem Kind ziehen 10.000 € ab |
| Höchstsatz | 80 % | Förderfähige Kosten 28.000 € für die 1. Wohneinheit (Zuschuss max. 22.400 €), +15.000 € für die 2.–6., +8.000 € ab der 7. |
Gut zu wissen: Der Förderantrag muss vor dem Vorhabenbeginn gestellt werden; ein Auftrag kann unter Vorbehalt der Förderzusage geschlossen werden. Für den Restbetrag bietet die KfW einen zinsgünstigen Ergänzungskredit. Welche Bausteine bei Ihnen greifen, besprechen wir gern mit Ihnen.
Wir sehen uns Heizkörper, Leitungen, Strom und Aufstellort an, messen die Räume und berechnen, wie viel Heizleistung Ihr Haus wirklich braucht.
Sie bekommen ein detailliertes Angebot ohne versteckte Nachträge – auf Wunsch mit einer Einschätzung, welche Förderung für Sie infrage kommt.
Sie stellen den Antrag im KfW-Portal – wir beraten Sie dazu und stellen die technischen Angaben bereit. Tipp: Der Auftrag kann unter Vorbehalt der Förderzusage geschlossen werden.
Alter Kessel raus, Wärmepumpe, Pufferspeicher und Hydraulik rein, hydraulischer Abgleich. In der Heizperiode stellen wir bei Bedarf Übergangsheizungen.
Funktionstest, Einweisung in die Regelung und alle Unterlagen – auch die, die Sie für die Förderauszahlung brauchen.
Diese vier Fragen sollten Sie vor jedem Angebot klären. Hier sind unsere ehrlichen Antworten – ohne andere Firmen zu nennen.
Im Kern vier Arten: der SHK-Meisterbetrieb vor Ort, Online-Komplettanbieter, Herstellerpartner und Energieberater.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus kostet meist 25.000 bis 35.000 € vor Förderung, eine Erdwärmepumpe mit Bohrung 35.000 bis 50.000 €.
Die Förderung beträgt 30 bis 80 % der förderfähigen Kosten von bis zu 28.000 € für die erste Wohneinheit (Stand: Oktober 2026). Unser Fördercheck rechnet Ihren Eigenanteil aus.
Auf fünf Punkte – sie entscheiden, ob die Wärmepumpe 20 Jahre effizient läuft:
Von drei Warnsignalen:
In den meisten Fällen ja. Entscheidend ist, ob die Heizkörper für Vorlauftemperaturen von 50–55 °C groß genug sind. Das prüfen wir mit einer Heizlastberechnung; oft reicht es, ein oder zwei Heizkörper zu vergrößern. Hochtemperatur-Wärmepumpen liefern bei Bedarf bis 75 °C.
Aktuelle Geräte liegen bei etwa 30–40 dB(A) in drei Metern Abstand – vergleichbar mit einem leisen Kühlschrank. Wir planen den Aufstellort so, dass die Grenzwerte zum Nachbarn (nachts 35 dB(A) im Wohngebiet) sicher eingehalten werden, und setzen bei Bedarf Schallschutzhauben ein.
Der Einbau dauert drei bis fünf Arbeitstage. Mit Beratung, Angebot, Förderantrag und Lieferzeit sollten Sie insgesamt sechs bis zwölf Wochen einplanen.
Erst das Angebot, dann der Antrag im KfW-Portal, dann der Einbau. Ein Auftrag kann unter Vorbehalt der Förderzusage geschlossen werden. Wir beraten Sie dazu und stellen die technischen Angaben bereit; nach der Inbetriebnahme laden Sie Rechnung und Nachweise hoch, und die KfW zahlt den Zuschuss aus.
Bei einem Haus mit 20.000 kWh Wärmebedarf und einer Jahresarbeitszahl von 3,5 brauchen Sie rund 5.700 kWh Strom im Jahr. Mit Wärmepumpentarif kostet das etwa 1.400 bis 1.700 Euro – meist weniger als die bisherigen Gas- oder Ölkosten.
Ja, viele Luft-Wasser-Wärmepumpen bieten passives oder aktives Kühlen über Fußbodenheizung oder Gebläsekonvektoren. Wir beraten Sie, ob das bei Ihrem Haus sinnvoll ist.
Einmal im Jahr: Kältekreis, Filter, Druck und Einstellungen prüfen. Wir bieten Wartungsverträge an, damit die Anlage effizient läuft und die Garantie erhalten bleibt.
Lassen Sie uns das gemeinsam herausfinden. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung.